Was sollte alles in deinem Lebenslauf stehen?

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Die Schule ist aus – und nicht nur für einen bestimmten Zeitraum, sondern für immer! Der Abschluss ist in der Tasche und der Ernst des Lebens kann beginnen. Am Anfang steht immer eine Menge Denkarbeit: Was möchtest du nach der Schule machen?

Ausbildung, Studium oder doch erstmal ein Freiwilliges Soziales Jahr? Manche legen auch erstmal eine Pause ein, unternehmen eine Reise oder machen Praktika. Doch egal, für was du dich entscheidest: In den allermeisten Fällen steht eine wichtige Sache an: Eine gute Bewerbung!

Die Bewerbung besteht fast immer aus zwei Teilen: Dem Bewerbungsanschreiben und einem Lebenslauf. Im Anschreiben schreibst du, wie in einem Brief, warum du dich bewirbst und wieso das Unternehmen oder die Uni dich nehmen sollte. Der Lebenslauf ist eine Tabelle, die dich und deine berufliche Laufbahn vorstellt.

Zusammen mit dem „Richtiggutbewerben“ Portal haben wir für euch die 4 wichtigsten Dinge, die auf keinen Fall in deinem Lebenslauf nach der Schule fehlen dürfen.

1. Wichtige Kontaktdaten und fixe Informationen

In den Lebenslauf gehören zu Anfang deine feststehenden Daten, zu denen auch die Kontaktinformationen wie beispielsweise dein voller Name, deine Adresse sowie Telefonnummer und E-Mail-Adresse gehören. Die E-Mail sollte natürlich seriös sein und sich aus einer Kombination deines Vor und Nachnamens zusammensetzen. Gänseblümchen_99@xyz.de ist definitiv keine E-Mail-Adresse, mit der du dich bewerben solltest. Weitere Daten können dein Geburtsdatum, Geburtsort, Nationalität und Familienstand sein: Diese Dinge sind aber wohlgemerkt alle freiwillig! Es gibt keine vorgeschriebenen Regeln, wie ein Lebenslauf aussehen muss, allerdings sollte man sich an gewisse Verhaltensweisen halten. Tipps dazu findet ihr beispielsweise in diesem kostenlosen Bewerbungsratgeber für Azubis und Jobeinsteiger.

2. Schule und Abschluss

Natürlich solltest du deinen Schulabschluss erwähnen und mit den dazugehörigen Daten (Schuleintritt und Austritt) sowie dem Namen deiner Schule angeben.  Wichtig hierbei ist auch die Art des Abschlusses: Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Fachhochschulreife bzw. Abitur?

Ein kleiner Tipp: Wenn deine Bewerbung für eine Stelle oder ein Studium ist, die mit deinen Lieblingsfächern oder Leistungskursen zusammenhängt, kannst du diese ebenfalls unter der Schule im Lebenslauf aufführen, gerne auch mit Noten. So sieht der Leser direkt, wo deine Interessen und bisherigen Kenntnisse liegen.

3. Nebenjobs und Praktika

Viele Schüler arbeiten neben der Schule, jobben in den Ferien oder machen Praktika, um sich auf dem Arbeitsmarkt umzusehen. Wenn du auch schon einen Nebenjob hattest, solltest du diesen auf jeden Fall in deinem Lebenslauf erwähnen – schließlich beweist du damit, dass du verlässlich bist und in einem Arbeitsverhältnis, auch über längere Zeit, zurecht kommst. So hast du den Mitbewerbern, die noch nichts gemacht haben, direkt etwas voraus.

Ebenso verhält es sich um Praktika, die du in deiner Schulzeit absolviert hast. Du solltest diese in jedem Fall erwähnen, das Unternehmen nennen und auch deine konkreten Tätigkeiten aufzählen: Was hast du dort konkret gemacht? Nenne kurz deine Aufgaben in Stichpunkten, damit der potenzielle neue Arbeitgeber sieht, worin du schon Erfahrungen gesammelt hast.

4. Hobbys und Interessen

Gehören die Hobbys und Interessen im Lebenslauf? Manche sagen hierzu, dass du diese Punkte nicht zwingend erwähnen muss. Doch gerade für die Bewerbung nach der Schule ist es wichtig, dass der Ausbilder dich kennenlernt – und weiß, wie er in Zukunft mit dir zusammenarbeiten kann.

Ein Tipp: Wenn du deine Hobbys nennst, sollten die nicht zu allgemein sein. Lesen, Reisen, Sport – das schreibt jeder und mal ehrlich, damit erfährt der künftige Arbeitgeber nichts wissenswertes über dich. Sei konkreter! Du machst Sport? Dann nenne die Sportart, den Verein und wie lange du diesen Sport schon betreibst. Vielleicht bist du ja sogar Mannschaftskapitän? Damit punktest du in Sachen Verantwortung und Führungspersönlichkeit. Oder liest du gerne? In dem Fall kannst du deine Lieblingsautoren nennen.

Schlussendlich: Sei kreativ, hebe dich von den anderen Bewerbern ab und zeige, warum du der richtige Bewerber für deine Wunschstelle bist.

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