Tipps für eine souveräne Präsentation

list-2503617_1920 Kopie
0

Tipps für eine souveräne Präsentation

Bei Präsentationen zählt nicht nur die Frage, ob jemand etwas weiß. Er oder sie muss das Wissen auch präsentieren können. Im Idealfall gelingt dies auf eine anregende und unterhaltsame Weise. Das sorgt dafür, dass beim Publikum auch tatsächlich etwas ankommt. Kein Wunder, dass Präsentationen heute sowohl im Arbeitsleben wie auch in der Schule zu den wichtigsten Grundkompetenzen gehören.
Aber worauf sollte man dabei eigentlich achten?

Den eigenen Standpunkt präsentieren: selbstbewusst und interessiert
Als Schüler findet man sich bei Präsentationen oft in einer Zwickmühle wieder. Der thematische Rahmen für eine Präsentation wird oft vorgegeben. Gleichzeitig wird jedoch erwartet, dass sich Schüler möglichst interessiert am Thema oder begeistert vom Fach zeigen sollen. Und in der Tat kann ein Vortragender vor allem dann seine Zuhörer für sich einnehmen, wenn er für ein Thema tatsächlich brennt. Die wichtigste Voraussetzung für eine selbstbewusste Präsentation mit Erfolg besteht deshalb darin, sich seiner selbst voll bewusst zu werden. Wer etwas präsentiert, sollte seinen eigenen Zugang zum Thema und sein individuelles Interesse an den Anfang stellen – und seine Präsentation von hier aus entwickeln.

 

Struktur schaffen
Worauf sollten Schüler und Azubis bei der Präsentation besonders achten? Sie sollten das Thema gut strukturieren.
Das sorgt dafür, dass der Vortrag klar und gut vorbereitet wirkt. Wenn der grobe Rahmen dazu besteht, sollte dieser sprachlich ausgearbeitet werden. Auf gute Bilder, die überzeugen, sollte man dabei achten. Und seine Formulierungen so vorbereiten, dass sie flüssig von der Hand gehen und der Vortrag nicht zu zerstreut oder gar inhaltlich zerfasert.

 

Medien passend zum Vortragstyp auswählen
Je nachdem, ob man eher frei vorträgt oder sich streng an Moderationskarten oder ausformulierte Texte hält, kann man auf unterschiedliche Präsentationsmedien zurückgreifen. Um seine Präsentation zu verbessern, sollte man herausfinden, welche Methoden individuell am angenehmsten sind. Dabei sollte allerdings auch darauf geachtet werden, dass der Vortrag nicht zu trocken bleibt, sondern lebendig wirkt. Statt sich sklavisch nur an feste Präsentationsfolien zu halten, greifen daher viele Menschen zusätzlich auf flexiblere Medien zurück.
Ein gut vorbereiteter Flipchartvortrag oder ein Whiteboard können die Anregungen aus der Gruppe weit flexibler aufgreifen als dies eine starre Folie kann.  Außerdem sind bei Flipcharts technische Pannen ausgeschlossen. Aus genau dem Grund gehen viele Vortragende sogar ganz zum Medium Flipchart über und halten vom Folienvortrag Abstand.

 

 

Ein guter Vortrag braucht einen guten Aufbau
Wie ein gutes Theaterstück von einem guten Aufbau lebt, setzt jede gelungene Präsentation auch einen geplanten Spannungsbogen voraus. Damit dieser erstellt werden kann, muss zunächst die inhaltliche Gliederung geklärt werden – auf dieser kann ein entsprechender Spannungsbogen entwickelt werden. Dafür klärt man zunächst die Frage: Um welchen Aspekt geht es? Welche Frage oder These möchte der Vortragende beantworten? Auf Basis davon sollte ein Einstieg entwickelt werden, der die Teilnehmer einbindet und sie direkt zur zentralen Frage hinführt. Diese Frage wird anschließend betrachtet und kontrovers diskutiert. Am Ende sollte sich ein Fazit oder eine weitergehende Fragestellung ergeben und es kann ein kleiner Bogen zurück zum Anfang geschlagen werden.

 

Falls ihr weitere spannende Tipps & Tricks braucht, schaut auf unseren Social Media Plattformen und auf unserer Schülerkarriere Seite unter dem Punkt Karrieretipps vorbei.

Schülerkarriere auf: Instagram, Facebook, Twitter

Hinterlass uns einen Kommentar

HTML Snippets Powered By : XYZScripts.com