Die perfekte Prüfungsvorbereitung

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Egal ob Abi, Abschlussprüfungen für die Ausbildung oder Klausuren, jeder kennt wahrscheinlich diese Situation vor einem Berg an Zetteln und Büchern zu sitzen und nicht zu wissen, wo oben oder unten ist. Der erste Schritt ist oft der schwierigste, weil nicht nur auf dem Schreibtisch, sondern auch im Kopf ein heilloses Durcheinander herrscht.

Mit folgenden Tipps und Tricks wollen wir euch helfen dieses Durcheinander in ein organisiertes und erfolgreiches Lernen zu verwandeln.

Schritt 1: Ordne dein gesamtes Lernmaterial

Egal, ob du Stapel auf deinem Schreibtisch bildest, dir einen Ordner oder Mappen anlegst, die Hauptsache ist zunächst, dass du den Kram auf deinem Schreibtisch thematisch sortierst. Du kannst dir die wichtigen Sachen aus deinen Büchern rauskopieren und nur mit Zetteln arbeiten oder zu legst deine vorhandenen Arbeitsblätter in die passenden Buchseiten. Das A und O ist, dass du alles an einem Ort hast, was zu einem deiner Lernthemen gehört. Wenn du soweit bist, wirst du wahrscheinlich schon einen groben Überblick darüber haben, welche Themen wie umfangreich sind und welche groben Unterthemen gelernt werden müssen. Schreib dir bestenfalls schon während des Sortierens auf einen separaten Zettel eine Themenübersicht.

Schritt 2: Lernplan festlegen

Nun, wo du einen groben Überblick über die Lerninhalte hast, solltest du merken, dass auch in deinem Kopf schon ein paar Fragezeichen ausgelöscht wurden. Damit du dich perfekt auf das Lernen einstellen kannst, solltest du nun einen Lernplan festlegen. Welcher Zeitraum steht dir zur Verfügung? Welche Themen musst du unterbringen? Wie willst du vorgehen? Wie viel Zeit nimmst du dir für ein bestimmtes Thema? Wie oft will ich das schon gelernte wiederholen? All diese Fragen solltest du dir beantworten und schriftlich in einem Lernkalender festhalten. Versuch dabei immer realistisch zu bleiben und überfordere dein Gehirn nicht. Plane dir im Vorfeld lieber eine Woche mehr ein, damit du nicht in Zeitdruck gerätst und dann innerhalb von wenigen Tagen sehr viel Lernstoff in dich hinein prügeln musst – denn dann hilft dir höchstwahrscheinlich der Lernplan auch nicht, weil die Aufnahmefähigkeiten deines Gehirns einfach irgendwann erschöpft sind.

Schritt 3: Pausen und Belohnungen

In deinen Lernplan solltest du auf jeden Fall genügend Pausen einplanen. Gibt deinem Körper Zeit sich zu erholen und an etwas anderes zu denken. Setz dich beispielsweise 20 Minuten in den Garten oder auf den Balkon und denk an deinen letzten Urlaub. Auch Belohnungen sind wichtig, da sich das Motivieren meist sonst als noch schwieriger herausstellt als es sowie schon ist. Plane einen Abend mit deinen Freunden oder eine Sporteinheit. Tue etwas was dir wirklich Spaß macht und deinem Körper wieder Energie gibt.

Schritt 4: Lernzettel erstellen

Nachdem du dir einen Plan geschmiedet hast und einen Überblick über alles verschafft hast kann es in die „heiße“-Phase des Lernens gehen. Du solltest dir Lernzettel anfertigen auf denen du alle Inhalte in deinen eigenen Worten zusammenfasst. Hilfreich ist es oft diese handschriftlich anzufertigen. Wenn du visuell besonders gut lernen kannst, hilft es häufig auch kleine Bildchen zum Text zu malen, die du später dann mit dem gelernten assoziierst und dir so besser merken kannst. Lernzettel bringen dir am meisten, wenn du sie selber anfertigst und auf deine eigene Art gestaltest.

Schritt 5: Wiederholung ist das A und O

Wenn du deine Lernzettel geschrieben hast und mit dem Lernen begonnen, solltest du auf jeden Fall immer deine Wiederholungsphasen im Hinterkopf behalten. Nur durch das ständige Wiederholen wird sich der Lernstoff in deinem Gehirn festigen. Sinnvoll ist es in diesem Zusammenhang auch, wenn du dich von Familien
mitgliedern abfragen lässt oder Lerngruppen bildest. So kannst du am besten feststellen, welche Themen du schon beherrscht und bei welchen noch Lernbedarf besteht.

Tipp 1: Handy aus!

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Sobald du während des Lernens dein Smartphone neben dir liegen hast, wirst du andauernd in die Versuchung gebracht Nachrichten zu beantworten, Facebook zu durchforsten oder YouTube Videos anzugucken. Aus diesem Grund ist es das Sinnvollste, wenn du dein Handy während des Lernens entweder komplett ausschaltest oder in einen anderen Raum tust. Plane dir lieber Handypausen in deinen Lernplan ein, du wirst schnell merken, dass du viel effektiver arbeitest und dich nicht so schnell ablenken lässt.

Tipp 2: Nutze deine Leistungsphasen

Jeder von uns ist anders und lernt anders. Wir sind auch zu unterschiedlichen Zeiten aufnahmefähiger als zu anderen. Deshalb solltest du deinen Lernrhythmus an deine „aktiven“ Phasen anpassen. Es können drei Lerntypen unterschieden werden: Eulen, Lerchen und den Normaltyp. Eulen sind ausgeprägte Nachtmenschen, deren Leistungsfähigkeit oft erst gegen 9 Uhr hochfährt, dafür aber bis spät in die Nacht reicht. Lerchen sind dagegen Frühaufsteher. Ihr Geist sprudelt bereits, wenn die Eulen noch am Kaffee nippen. Der Normalo liegt genau dazwischen. In unseren Breitengraden überwiegen die Eulen. Das heißt: Zwischen 10 und 12 Uhr erreichen sie ihr erstes und wichtigstes Hoch, das zweite zwischen 15 und 18 Uhr, danach laufen sie noch mal gegen 21 Uhr zur Hochform auf. Stundenlanges Durchackern bringt also nichts. Gönn dir zwischendrin lieber ein paar entspannende Pausen.

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