Auslandsaufenthalt – Sprachkompetenz ist wichtig!

Beruflich wie privat sind heutzutage Flexibilität und Mobilität gefordert. Die Menschen rücken immer näher zusammen, und das global. Das geht nicht ohne Fremdsprachenkenntnisse. Die Kenntnisse, die im Rahmen eines normalen Schulalltags vermittelt werden, können dabei nicht mehr als ein Start sein: Fließendes Sprechen, Lesekompetenz und die Fähigkeit, sich im Alltag natürlich zu artikulieren, werden dabei nicht vermittelt. Das ist im Schulunterricht auch gar nicht möglich.

Sprachkurse und Tandem im eigenen Land sind keine Lösung.

Wer versucht, in der Heimat eine Fremdsprache zu lernen, ist meist auf verlorenem Posten. Es ist zwar im Rahmen von sehr intensiven Sprachtrainings möglich, gute Sprachkenntnisse zu erwerben. Die Lernsituation bleibt aber immer eine konstruierte Situation, die Sprache wird nicht im tatsächlichen Alltag erprobt. Außerdem sind gute und intensive Sprachkurse bei Muttersprachlern und Muttersprachlerinnen nicht eben kostengünstig, zumal in einer 1:1 Lernsituation.

Eine Sache lernt man am besten da, wo sie gesprochen wird. Ob im Rahmen eines Urlaubs, eines Auslandssemesters oder eines Schüleraustauschs, ist dabei gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass man in natürlichen Alltagssituationen gezwungen ist, die Sprache zu benutzen. Denn der eigene Sprachgebrauch wird erst in dieser Anwendung fließend bis natürlich.

Auslandsaufenthalt mit Sprachkurs

Es ist aber trotzdem nicht so sinnvoll, einfach ins Ausland zu reisen und darauf zu hoffen, dass sich die Sprachkompetenz schon irgendwie einstellen wird. Denn meist ist das nicht der Fall, es muss schon ein wenig gezielt gelernt werden. Sprachkurse, die den Auslandsaufenthalt begleiten und strukturiertes Sprachwissen gezielt vermitteln, helfen dabei.

Mehrwöchige Auslandsaufenthalte im Rahmen eines Intensivsprachkurses werden vor allem im Sommer angeboten. Während der langen Ferien haben Schüler/-innen und Studierenden einfach genug Zeit, um für mehrere Wochen zu verreisen und ganz in die Sprache einzutauchen. Wer Spanisch in Salamanca und Barcelona, Italienisch in Perugia, Florenz und Rom oder Englisch in Seattle, London und Dublin lernt, hat zwar nicht direkt Urlaub, kann aber doch in gewisser Weise ausspannen und erlebt ein fremdes Land von einer besonderen Seite. Die Sommersprachschule ist dementsprechend eine gute Gelegenheit, sich privat wie auch beruflich weiterzubilden und gleichzeitig die Ferien zu genießen.

Finanzierungsmöglichkeiten?

Selbstverständlich hat nicht jeder reiche Eltern, die für zwei Wochen Spanisch mal eben um die 800 Euro locker machen können. Das ist auch nicht nötig. Wer zumindest einen Teil der Kosten selbst finanzieren kann, beispielsweise über einen Nebenjob, regelmäßige Ferienjobs oder das Taschengeld, bekommt das auch alleine hin. Denn Schüler/-innen, Auszubildende und Studierende haben die Möglichkeit, Kleinkredite aufzunehmen. Kreditinstitute wie Vexcash machen es möglich. Voraussetzung: Mindestens 18 Jahre sollte man sein. Die Kleinkredite werden meist problemlos und Abfrage der Schufa im Internet erteilt und umfassen Geldbeträge zwischen 100 und 5.000 Euro. Zurückgezahlt werden sie in der Regel innerhalb kurzer Zeit, manchmal innerhalb eines Monats. Wenn ein lukrativer Ferienjob in Aussicht ist, aber erst nach der Sprachreise angetreten werden kann, ist das also auch eine Möglichkeit, kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken. Falls ihr noch Tipps braucht, wie ihr einen Nebenjob findet, könnt ihr auf unserem Blog 10 Tipps finden. Günstige Anbieter gibt es übrigens auch – aber seriöse Angebote, die oft in Zusammenarbeit verschiedener Schulen und Universitäten entstehen und sowohl Flug als auch Unterbringung und Unterricht beinhalten, sind meist etwas kostenintensiver.

Verwendete Quellen:
Travelworks
Daad
Sprachheld
Sprachreisen Ratgeber

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